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Pocking hat acht Standorte, Hartkirchen vorerst null. Die Rede ist von Postfilialen, Paketshops und Packstationen. Am 30. Juni schließt die Postfiliale im Edeka Markt Buchbauer in Hartkirchen. Damit verschwindet zunächst die Möglichkeit vor Ort, Pakete über ebendiese zu empfangen und zu versenden. Gespräche um eine neue Poststelle werden geführt. Ergänzend zur Einrichtung einer Poststelle forciert die Junge Union Pocking eine Packstation, wie sie im Stadtgebiet Pocking bereits an zwei Orten installiert ist.

Durch eine Packstation können Kundinnen und Kunden rund um die Uhr kontaktfrei ihre DHL Pakete abholen und vorfrankierte Sendungen verschicken. Die Pakete können sowohl direkt an die Packstation geschickt werden, als auch im Lieferverlauf an eine Packstation umgeleitet werden. Letzteres ist eine praktikable Lösung, wenn kurzfristig bei der Paketzustellung keiner zu Hause ist oder kein Nachbar verfügbar ist. Das Empfangen der Pakete ist nach einer kostenlosen Registrierung möglich. Beim Versenden von Paketen über die Packstation können Retouren und andere Pakete auch ohne Registrierung abgeschickt werden.

Die Packstationen sind kundenfreundlich und klimafreundlich. Nach Angaben der Deutsche Post DHL Group spart eine Packstation-Sendung im Vergleich zur Haustür-Zustellung auf der letzten Meile im Durchschnitt 30 Prozent CO2 ein. Die Zustellerinnen und Zusteller können pro Stopp an der Packstation mehrere Dutzend Pakete abliefern und abholen. Zumeist liegen die Packstationen an zentralen Orten und können mit dem Arbeitsweg oder dem Einkaufen verbunden werden. Die Deutsche Post DHL Group baut aktuell das Netz deutlich aus. „Warum dann nicht in Hartkirchen?“ fragt sich die JU Pocking.

Neben allen Vorteilen der Packstation sehen die Jungpolitiker diese als optimale Ergänzung zu einer neuen Poststelle in Hartkirchen. „Bei circa 2.300 Einwohnerinnen und Einwohnern in Hartkirchen und der räumlichen Distanz zu Pocking sehen wir es an der Zeit, dass die Möglichkeiten zum Empfang und Versand von Paketen deutlich verbessert werden“, so JU-Ortsvorsitzende Carina Kafl. Diese Möglichkeit wollen die Mitglieder der JU rund um die Uhr, um von den Öffnungszeiten der Postfilialen und Paketshops unabhängig zu sein. Die JU Pocking will das Thema verstärkt bei den zuständigen Stellen einbringen und somit zur Verbesserung der Infrastruktur in Hartkirchen beitragen.

Eine Packstation wie sie in Pocking auf den Parkplätzen zweier Lebensmittelmärkte steht, wünschen sich die Mitglieder der JU Pocking v.l Ortsvorsitzende Carina Kafl, Gabriel Gruber, Julian Hümmer, Kerstin Schillinger, Maximilian Hartmann, Katharina Demlehner, Eva Resl und Ernst Geislberger-Schießleder für Hartkirchen.